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Max-Planck Forschungsgruppen und ihr Forschungsshwerpunkt

Arbeitsgruppen

STRUKTURBIOLOGIE DER mRNA-LOKALISATION 

Forschungsgruppenleiterin: Fulvia Bono 
Bei der Regulation der Herstellung von Proteinen ist häufig entscheidend, wie die mRNA auf bestimmte Orte im Zytoplasma verteilt ist. Unser Ziel ist es, die molekularen Grundlagen des Transports und der Ansammlung von mRNA-Lokalisationspartikeln zu entschlüsseln. Hierbei nutzen wir biochemische und strukturbiologische Methoden.



PROTEIN-DESIGN

Forschungsgruppenleiterin: Birte Höcker
Wir untersuchen die Beziehungen zwischen der Struktur und der Funktion von Proteinen sowie die Evolution stabiler Proteinfaltungen. Die Erkenntnisse setzen wir beim Design neuer Proteine ein. Dabei nutzen wir eine Kombination aus theoretischen und experimentellen Ansätzen, um gezielt Proteine mit neuen erwünschten Eigenschaften zu konstruieren.



NEUROBIOLOGIE DES MARINEN ZOOPLANKTONS

Max-Planck-Forschungsgruppenleiter: Gáspár Jékely
Die ersten Nervensysteme entwickelten sich im Ozean. Wir untersuchen die einfachsten neuralen Schaltkreise winziger bewimperter Larven des Meeresplanktons, um den Aufbau und die Funktion der ersten ursprünglichen Gehirne zu verstehen.

The axonal scaffold in a 2 day old Platynereis larva

EVOLUTIONSDYNAMIK UND BIOPHYSIK

Max-Planck-Forschungsgruppenleiter: Richard Neher
Evolution basiert auf den Wechselwirkungen vieler Gene untereinander, die durch Mutation und Rekombination erzeugt wurden, und der Selektion der für das Überleben bestangepassten Individuen. Wir untersuchen diese Wechselwirkungen bei der Evolution des Aidserregers HIV und analysieren die Struktur von Genotyp-Phänotyp-Kartierungen auf molekularem Niveau.

 



NMR-SPEKTROSKOPIE GROSSER KOMPLEXE

Max-Planck-Forschungsgruppenleiter: Remco Sprangers
Mit Hilfe der NMR-Spektroskopie und der Röntgenkristallographie untersuchen wir wie mRNA in der Zelle abgebaut wird. Wir interessieren uns besonders dafür, wie Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Proteinen oder Proteinbewegungen die Aktivität der beteiligten Enzymkomplexe regeln.



UBIQUITIN-ABHÄNGIGE SIGNALÜBERTRAGUNG

Max-Planck-Forschungsgruppenleiterin: Silke Wiesner
Die Signalübertragung zwischen Zellen und das Verhalten von Zellen wird über das Anhängen von Ubiquitin an Proteine gesteuert. Wir erforschen, wie die Verknüpfung von Proteinen mit Ubiquitin auf der molekularen Ebene abläuft und wie durch fehlerhafte Enzyme bei der Ubiquitinierung Krankheiten wie zum Beispiel Krebs entstehen können. Dabei kommen biochemische Methoden und NMR-Spektroskopie zum Einsatz.