Lichtmikroskopie

Leitung: Christian Feldhaus
Assistenten:Aurora Panzera, Sara Mendes
Telefon:07071 601-443

Einleitung

Die Lichtmikroskopie-Einrichtung bietet die Geräteausstattung und verschiedene Methoden, um die sichtbaren Informationen biologischer Proben von Tieren, Pflanzen oder auch einzelnen Zellen zu erfassen und so Strukturen oder Prozesse aufzuklären. Zur Hervorhebung bestimmter Stoffe, Strukturen oder Merkmale wird vielfach eine Fluoreszenzmarkierung eingesetzt. Mit hochsensitiven Detektoren lassen sich dann auch schwache Fluoreszenzsignale erfassen. Häufig sind Details von biologischen Strukturen in einer statischen zweidimensionalen Ansicht eines einzelnen Bildes nicht zu erkennen. In solchen Fällen kommt unter anderem die konfokale Mikroskopie zum Einsatz, mit der man eine dreidimensionale Struktur der Probe erhält und dann zum Beispiel feststellen kann, ob sich zwei Proteine am gleichen Ort befinden. In der Entwicklungsbiologie sollen biologische Prozesse über die Zeit erfasst werden, wofür die Probe, wie zum Beispiel eine Zelle, lebend beobachtet werden muss. Dafür werden Spezialmikroskope benötigt, die Bilder mit einer hohen zeitlichen Auflösung liefern, ohne die Probe zu beschädigen. Die Lichtmikroskopie-Einrichtung hat für all diese Aufgaben geeignete Mikroskope und unterstützt die Wissenschaftler bei der Planung und dem Design von Experimenten, bei denen Lichtmikroskopie zum Einsatz kommt. Die Einrichtung stellt auch die Hard- und Software zur Analyse und Visualisierung mikroskopischer Bilder und Daten.

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