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Max Planck Institute for Developmental Biology
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Lebenslauf Christiane Nüsslein-Volhard

Christiane Nüsslein-Volhard.jpg


Dr. C. Nüsslein-Volhard

DIREKTORIN

Abteilung 3 (Genetik)
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
Spemannstr. 35
72076 Tübingen
Federal Republic of Germany

Telefon: +49-7071-601-487 / 489
Fax: +49-7071-601-384

christiane.nuesslein-volhard@tuebingen.mpg.de



  • Studium in Frankfurt/Main und Tübingen, Diplom in Biochemie (1968), Promotion in Genetik, Tübingen (1973).
  • Postdoc in Basel und Freiburg, Gruppenleiterin am Europäischen Labor für Molekularbiologie, Heidelberg (1978-1981) und am Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen (1981-1984).
  • Seit 1985 wissenschaftliches Mitglied der Max- Planck-Gesellschaft und Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Ihre Forschungen befassen sich mit der genetischen und molekularen Analyse der embryonalen Entwicklung bei Tieren, insbesondere der Fliege Drosophila melanogaster, sowie dem Zebrafish Danio rerio. Für ihre Entdeckungen von Genen, die die Entwicklung von Tier und Mensch steuern, sowie den Nachweis von gestaltbildenden Gradienten im Fliegenembryo hat sie zahlreiche Auszeichnungen, Ehrendoktorate  und Preise erhalten, unter anderem den Leibnizpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1986), den Albert Lasker Medical Research Award (1991) und den Nobelpreis für Medizin (1995). Sie ist Mitglied der Royal Society (England), der National Academy (USA), des Ordens pour le mérite (Deutschland), der Leopoldina (Deutschland), der Berlin-Brandenburgischen Akademie (Deutschland), der Kurie der Wissenschaft (Österreich) und der Académie des Sciences (Frankreich). Von 2001 bis 2006 gehörte sie dem nationalen Ethikrat der Bundesregierung an. Sie war Präsidentin der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte bis 2008 und Generalsekretärin der European Molecular Biology Organisation (EMBO) bis 2009. Seit 2005 ist sie Mitglied des Scientific Council des European Research Councils (ERC) der Europäischen Union. Seit 2010 ist sie Vizekanzlerin des Ordens Pour Le Mérite. Sie gründete 2004 die Christiane Nüsslein-Volhard  Stiftung zur Unterstützung junger Wissenschaftlerinnen mit Kindern. 

Ihre Hobbies sind Musik (Gesang, Flöte, Kammermusik), Gartengestaltung und Kochen. Sie ist Vorsitzende des Kuratoriums der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie e.V., Stuttgart.


Veröffentlichungen

über hundert  wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften, einige populärwissenschaftliche Kommentare in Zeitungen (FAZ, Die Zeit).

Bücher

Das Werden des Lebens: Wie Gene die Entwicklung steuern, C.H. Beck: München 2004.

Von Genen und Embryonen, Reclam: Stuttgart 2004.

Coming to life: how genes drive development, Kales Press: USA 2006.

Mein Kochbuch: Einfaches zu besonderen Anlässen. Mit Illustrationen von Susanne Baumgarten, Insel Verlag: Frankfurt/Main 2006.


Links


Populärwissenschaftliche Publikationen

Wachstum, Eskalation, Steuerung und Grenzen
Festvortrag, Tagung der GDNÄ, Tübingen, 19. - 22. September 2008.

Women in Science - Passion and Prejudice
Current Biology, 11. März 2008, zur Situation von Frauen in den Naturwissenschaften.

Wann ist der Mensch ein Mensch?
Tagung: Genetik und die Zukunft des Menschen - Positionen aus dem Ethikrat 19-21.07.2002, sowie vor der juristischen Studiengesellschaft Karlsruhe, 10. Oktober 2002.

Was unterscheidet die Embryonalentwicklung von Säugetieren von der anderer Tiere? Wann wird der werdende Embryo zum Menschen?

Frauen in Führungspositionen in der Wissenschaft

Die Zeit, 22 Mai 2002: Zur Situation von Frauen in der Forschung.

Von Genen und Embryonen

Vortrag im Rahmen der Berliner Lektion, 25 Nov. 2001: Die Rolle der Gene bei der Entwicklung.

Wann ist ein Tier ein Tier, ein Mensch kein Mensch?

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Okt. 2001:  Was unterscheidet die Embryonalentwicklung von Säugetieren von der anderer Tiere. Wann wird der werdende Embryo zum Menschen.

Den Göttern gleich' ich nicht!

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Feb. 2001: Der Artikel erläutert den gegenwärtigen Erkenntnisstand der Genomforschung.

Genetik für Gourmets

Die Zeit, 11/1998: Offener Brief an Wolfram Siebeck über "Genfood" und Genforschung.

Gradienten als Organisatoren der Embyonalentwicklung Beschreibt die frühe Entwicklung des Fliegenembryos (englisch).

Die Identifizierung von Genen, die die Entwicklung bei Fliegen und Fischen steuern

VCH Verlagsgesellschaft, 1996: Nobel Preis Vortrag 1995.


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last modified 2012-02-06